Chronik

Im Herbst 1946 fanden sich in Klingsmoos 56 sportbegeisterte junge Männer zusammen, um den FC Klingsmoos zu gründen. Zum Gründungsvorstand wurde Josef Seitz gewählt. Eine Wiese und ein Torfstich hinter der Schule wurden in wochenlanger Arbeit mit mehreren hundert Kubikmetern Erdreich aufgefüllt, drainiert und planiert und so der erste Sportplatz geschaffen. 

Im März 1947 übergab Josef Seitz die Vorstandschaft an Johann Hirschvogel. Nachdem im Juli 1947 auch Johann Hirschvogel zurücktrat, leitete Horst Ballmann den Verein bis zur Neuwahl eines Vorstandes. Der reguläre Spielbetrieb wurde 1947 aufgenommen. Am 4. November 1947 wurde Heinrich Späth an die Spitze des Vereins berufen und der Beschluss verfasst, den Verein in "Sportverein Klingsmoos" umzubenennen. Bis März 1965 lenkte Heinrich Späth die Geschicke der Sportgemeinschaft. Bemerkenswert war, dass es in Klingsmoos in dieser Zeit sogar eine Handball-Frauenmannschaft gab.Nach einem Jahr in der C-Klasse gelang bereits im Spieljahr 1948/49 der Aufstieg in die B-Klasse. Bereits 1949 wurde der Sportplatz erweitert und eine Umkleidekabine gebaut. Sehr erfolgreich war in dieser Zeit das Abschneiden beim Donaumoos-Wanderpokal der Leichtathletik, der von 1949-1954 von Sportlern des Sv Klingsmoos gewonnen wurde.Nach 1951 wurde 1958 der Donaumoos-Wanderpokal zum zweiten Mal gewonnen.1961 stand erstmals mit Hans Lindler ein Trainer für die Seniorenmannschaft zur Verfügung.Nach 1958, 1959, 1961 und 1962 hatte der SV Klingsmoos beim 14. Turnier um den Donaumoos-Wanderpokal 1964 in Wagenhofen die Möglichkeit, die begehrte Trophäe endgültig in seinen Besitz zu bringen. Dies gelang durch einen 3:2 Erfolg gegen die favorisierte DJK Langenmosen.1965 übergab Heinrich Späth das Amt des 1. Vorsitzenden an Benno Appel. Das Traineramt übernahm Fritz Stelzer. Ein weiteres wichtiges Ereignis war der Bau des Sportheimes, mit dem im Frühjahr 1965 begonnen wurde.Als goldenes Jahr sollte die Saison 1968/69 in die Vereinsgeschichte des SV Klingsmoos eingehen, gelangen doch in dieser Spielzeit die bis dahin größten Erfolge. Dem erneuten Gewinn des Donaumoos-Wanderpokal vor eigenem Publikum (9:0 Erfolg gegen den SV Ludwigsmoos) folgte der Aufstieg in die A-Klasse unter der Leitung von Trainer Hans Lindler. Ebenfalls wurde im DFB Pokal der Einzug in das schwäbische Finale erreicht.

 

1969 übernahm Franz Späth die Vorstandschaft des SV Klingsmoos. In der A-Klasse lief es von Beginn an hervorragend und es stand am Ende der ersten Saison in der neuen Spielklasse ein hervorragender dritter Tabellenplatz zu Buche.Im zweiten Jahr spielte der SVK vom Start weg in der Spitzengruppe mit. Die Tabellenführung wurde ständig mit einigen Punkten Vorsprung gehalten. Bereits drei Spieltage vor Schluß konnte mit einem 7:1 Erfolg gegen Tapfheim der Aufstieg in die Bezirksliga gefeiert werden.Am 24. Juni 1973 war die Sensation perfekt: der SV Klingsmoos stand in der Landesliga Süd. Trainer war Max Zimmermann.

 

Bedingt durch den kleinen Kader und einigen Verletzungen rutschten die Mösler ins hintere Tabellendrittel. Als "Spiel des Jahres" wurde das Lokalderby gegen den BC Aichach angekündigt. Vor 2500 Zuschauern verlor man aber deutlich mit 5:0 Toren. Im letzten Saisonspiel gelang zwar noch ein 2:2 Unentschieden, der Abstieg konnte aber nicht verhindert werden. Man beendete die Saison in der Landesliga Süd mit 18:50 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz in der 18er Liga.Nachdem einige Leistungsträger des Landesligateams den Verein verlassen hatten, musste Trainer Erich Golling mit einer neuformierten Elf in der Bezirksliga Nord bestehen.1976/77 erreichte man in einer attraktiven Bezirksliga, mit Gegnern wie TSV Aindling, TSV Rain, BC Aichach und Berg im Gau einen hervorragenden dritten Tabellenplatz.In zwei Jahren unter der Regie von Walter Egen spielte der SVK eine respektable Rolle in der Bezirksliga. 1980/81 übernahm wieder Erich Golling das Traineramt!Mit Beginn 1982/83 wurde mit Heribert Fastenmeier vom MTV Ingolstadt ein neuer Spielertrainer verpflichtet, was sich in den kommenden Jahren als echter Glücksgriff erweisen sollte. Bereits im ersten Jahr gelang ein nicht erwarteter Erfolg. Erst im letzten Saisonspiel in Ettenbeuren verpassten die Weinroten den möglichen Aufstieg.1984/85 wurde die Reserve mit 49:7 !! Punkten Meister der Reserverunde in der Bezirksliga.

 

1987/88 diente als Qualifikation für die neugeschaffene Bezirksoberliga. Als die Mannschaft nach Abschluß der Vorrunde nur auf einem enttäuschenden zwölften Platz lag, trennte man sich nach fünfeinhalb Jahren von Spielertrainer Fastenmeier. Für ihn sprang bis Saisonende Hans Prummer ein, der sich als Spieler schon große Verdienste um den SV Klingsmoos erworben hatte.Zweifelsohne gehört die Saison 1990/91 zu den sportlich erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte des SV Klingsmoos. Unter Spielertrainer Ralf Palfy schafften die Weinroten nach 16 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur Bezirksliga Nord - für viele unerwartet - den Aufstieg in Schwabens höchste Spielklasse, die Bezirksoberliga.

 

Zwar gewann man 1991/92 den Donaumoss-Wanderpokal gegen Zell/Bruck in Karlshuld, dennoch war nach dem Ausscheiden von fünf Leistungsträgern der Meistermannschaft 1991 absehbar, dass die Elf um den neuen Trainer Hans Mayer in Schwabens höchster Spielklasse von Anfang an gegen den Abstieg spielen würde. Mit nur 4 Siegen, 4 Unentschieden und 22 Niederlagen belegte der SVK am Saisonende den 16. Tabellenplatz und musste den zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte hinnehmen.Was in den Jahren1992 bis 1993 noch verhindert werden konnte, trat in der Spielzeit 1993/94 ein: nach 20 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur Bezirksliga (Ausnahme ein Jahr BOL) musste der SV Klingsmoos den Weg in die A-Klasse antreten.Hervorragend schlug sich die A-Jugend im ersten Jahr in der Kreisliga und belegte am Ende den vierten Platz.Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga verließen nicht weniger als neun Spieler den Verein. Unter diesen Voraussetzungen war es für den neuen Spielertrainer Arno Schabel ein schweres Unterfangen die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. Am Saisonende wurde der SVK durchgereicht in die B-Klasse. Mit einer stark verjüngten Mannschaft ging der SV Klingsmoos mit Spielertrainer Brosi Gebhard in die B-Klasse Neuburg. Bereits im zweiten Jahr gelang unter dem neuen Spielertrainer Markus Basting die Rückkehr in die A-Klasse.Nachdem Wolfgang Rückel das Spielertraineramt übernommen hatte, gelangen mehrere Jahre sehr gute Platzierungen in der A-Klasse. In der Saison 2000/01 gelang der Wiederaufstieg in die Bezirksliga. 

Nachdem man in der Saison 2001/02 in der Relegation noch die Spielklasse halten konnte, stieg man in der zweiten Saison unter der Regie von Stegmayr Willi, der den in der Winterpause zurückgetretenen Rückel Wolfgang beerbte wieder in die A-Klasse ab.Wiederum nach zweijähriger Zugehörigkeit in der Kreisliga musste man in der Relegation wiederum den schweren Schritt in die Kreisklasse antreten. Mit Spielertrainer Thomas Irro gelang aber der sofortige Wiederaufstieg und man konnte bereits in der Saison 2006/07 einen guten Mittelfeldplatz belegen.

Mit dem von FC Affing zurückgegehrten Eigengewächs, Brosi Sascha als neuen Spielertrainer konnten in den darauf folgenden beiden Kreisliga Jahren jeweils gute Ergebnisse im vorderen Tabellendrittel erreicht werden. 

In der Saison 2009/10 übernahm wiederum Irro Thomas als Trainer die Weinroten. Dieses mal blieb aber auch aufgrund vieler Verletzungen der erhoffte Erfolg aus. Man trennte sich bereits in der Winterpause von Irro Thomas und konnte mit dem ehemaligen Aindlinger Bayernligaspielmacher Deniz Samsa einen neuen Spielertrainer präsentieren. Trotz einer erheblichen Leistungssteigerung in der zweiten Saisonhälfte konnte der SVK den Abstieg nicht verhindern. 

Trotz des Abstieges konnte man den kompletten Kader der ersten Mannschaft halten und wurde souverän Meister 2010/11 in der Kreisklasse Neuburg.

 

 

 

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